Innovation für den Wohnkomfort der Zukunft

In Austin, Texas, wird zur Zeit die neueste Entwicklung von IBM getestet: Das intelligente Heim. Selber kochen oder aufräumen? Das gehört der Vergangenheit an. Babysitter kontrollieren? Kann man auch mittels Computer vom Restaurant aus. Das Wort "Heimcomputer" bekommt eine ganz neue Bedeutung.
IBM hat in einer Forschungseinrichtung den Traum aller Luxusmenschen wahr werden lassen: Ein voll durchorganisierten Heim, das uns in Zukunft jegliche Arbeit abnehmen soll.
+ Der Kühlschrank informiert, ob die Milch sauer geworden ist.
+ Der Heimcomputer erlaubt den Kontrollblick auf den Babysitter.
+ Ein Bildschirm am Kühlschrank listet auf, was derzeit drin ist.
+ Herd und Mikrowelle kochen völlig automatisch nach Rezepten aus dem Internet.
Herzstück im "Smart House": Ein Server
Dieses Wunderwerk funktioniert dank eines Servers, der die drahtlose Vernetzung der unterschiedlichen Geräte und deren Kommunikation miteinander ermöglicht. "Alles ist miteinander verbunden und kann von überall her bedient werden", sagt IBM-Forscher Bill Bodin. "Es werden ständig neue Ideen entwickelt und umgesetzt."
IBM hofft auf Geschäfts-Boom dank denkendem Haus
IBM hofft durch die Innovation der drahtlosen Vernetzung wieder satte Gewinne zu verbuchen. Das wäre gerade jetzt besonders wichtig, da, wie bei vielen führenden PC-Herstellern im letzten Quartal auch bei IBM die Verkaufszahlen drastisch zurückgegangen sind.
Doch Vernetzung rund um die Uhr wirft auch eine Menge Fragen auf. "Es wird sicher viele Diskussionen über den Schutz der Privatsphäre und die Erhaltung des Datenschutzes geben.", sagt Philip Doty, Spezialist für das Spannungsverhältnis von Computertechnik und Datenschutz an der Universität Texas.

