Montag, 3. September 2001

Drei von Vier Gästen zufrieden

Österreich darf auf eine erfreuliche Bilanz für die Wintersaison 2000/01 blicken. Der Großteil der Winterurlaubsgäste war zufrieden und will wieder nach Österreich kommen. Unser Land punktet mit herrlichen Schipisten, Freundlichkeit und guter Ausstattung der Unterkünfte.

Tourismusstaatssekretärin Rossmann ist zufrieden. 75 Prozent der Winter-Urlauber waren zufrieden mit ihren Ferien in Österreich, 66 Prozent der Gäste wollen wieder kommen. Die Erwartungen von nur 2 Prozent konnte nicht erfüllt werden. Dabei ist hervorzuheben, dass die Österreich-Gäste sich ihren Urlaub dabei zunehmend mehr kosten lassen.

1.337 S pro Tag leistet sich der Wintergast
Noch vor drei Jahren gab der Winterurlauber im Schnitt 1.181 S pro Tag aus. 2000/01 betrugen die Tagesausgaben 1.337 S. Im Sommer gibt der Gast im Schnitt vergleichsweise 1.019 S aus. Überproportional um 45 Prozent auf 721 S pro Tag gestiegen sind die Ausgaben für die Unterkunft. "Das zeigt den Trend zum Qualitätstourismus", so Rossmann. Die Ausgaben für Essen und Getränke stiegen von 1997/89 auf 2000/01 leicht von 286 S auf 318 S, die Nebenausgaben wuchsen von 338 S auf 430 S pro Tag.

Der typische Wintergast
Der typische österreichische Wintergast ist männlich, 43 Jahre alt, bleibt durchschnittlich 8,5 Tage in Österreich, nächtigt in Mehrsternbetrieben, kommt ohne Kinder und gibt täglich 1.337 S (97,2 Euro) pro Tag für seinen Urlaub aus.

Freundlichkeit und gastronomisches Angebot
Österreich punktet im Winter mit Schipisten, Freundlichkeit, Ausstattung der Unterkünfte und dem gastronomischen Angebot. Das Bergerlebnis steht an erster Stelle. Konkurrenzländer sind die Schweiz, Südtirol und Frankreich.

Ladenöffnungszeiten kein Kritikpunkt
11 Prozent der Österreich-Urlauber sind mit den Ladenöffnungszeiten unzufrieden, in Wien sogar 28 Prozent. Staatssekretärin Rossman ist deshalb überzeugt, dass es keinen Handlungsbedarf gibt, wenn fast 90 Prozent mit den Öffnungszeiten zufrieden sind. Außerdem: "Die Änderung der Öffnungszeiten ist Sache der Landeshauptleute."

3.9.2001 14:54