Halbjahres-EBIT um 4 Prozent höher

Der börsenotierte Edelstahlkonzern Böhler-Uddeholm hat im ersten Halbjahr 2001 Umsatz und Gewinn auf neue Rekordwerte gesteigert und die Erwartungen der Analysten damit leicht übertroffen. Für 2001 moderate Abschwächung bei Umsatz und Gewinn gegenüber Rekordjahr 2000 erwartet
Wie das österreichisch-schwedische Unternehmen im Vorfeld seiner Halbjahres-Pressekonferenz in Wien mitteilte, stieg der Betriebserfolg (EBIT) um 4 Prozent von 68,9 auf 71,5 Mill. Euro (984 Mill. S). Der Umsatz lag mit 793,6 (nach 738,6) Mill. Euro um 7 Prozent höher.
Robuste Nachfrage in Europa
Profitiert hat Böhler-Uddeholm in der ersten Jahreshälfte vor allem von einer noch robusten Nachfrage in Europa. Damit konnte die Schwäche des nordamerikanischen Markts mehr als wettgemacht werden. Der asiatische Markt war ebenfalls noch in guter Verfassung, wenngleich in einzelnen Segmenten bereits erste Signale für eine Abschwächung bemerkbar waren.
Mehr Aufträge im ersten Halbjahr
Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr um 11 Prozent von 551,9 auf 611,5 Mill. Euro. Der Auftragsstand betrug Ende Juni 367,0 (nach 263,7) Mill. Euro und verbesserte sich damit im Jahresvergleich um 39 Prozent.
Prognose 2001
Wegen der allgemeinen Konjunkturabkühlung rechnet Böhler-Uddeholm für das laufende zweite Halbjahr mit einer rückläufigen Entwicklung vor allem im Kerngeschäft Langprodukte. Der Vorstand bleibt aber bei seiner bisherigen Prognose und rechnet für das Gesamtjahr 2001 mit einer gegenüber dem Rekordjahr 2000 moderaten Abschwächung bei Umsatz und Gewinn.
EGT erhöhte sich um 2 Prozent
Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2001 um 2 Prozent von 57,0 auf 58,4 Mill. Euro. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten lag mit 38,8 Mill. Euro um 7 Prozent über dem Vorjahreswert von 36,2 Mill. Euro. Böhler-Uddeholm beschäftigte heuer im ersten Halbjahr weltweit 9.260 Mitarbeiter (plus 5 Prozent).

