Freitag, 7. September 2001

SPEZIAL: DIE EURO-EINFÜHRUNG AM 1. 1. 2002

Umrechnen leicht gemacht: Der Eurorechner

Verdrängen funktioniert bald nicht mehr: Ab 1. 1. 2002 ist der Schilling Geschichte. Einige Tipps und Tricks können helfen, unnötigen Stress bei der EURO-Einführung zu vermeiden.

"Die denkbar schlechteste Strategie ist es, nach der Umstellung mit dem Taschenrechner herumzulaufen und alle Preise wieder in Schilling umzurechnen", warnt die Wirtschaftspsychologin Dr. Katja Meier von der Arbeitsgruppe für Wirtschaftspsychologie am Psychologie-Institut der Universität Wien. Besser: Sich die Preise von einigen Alltagsprodukten als "Maßstab" merken. Eine persönliche kleine Liste hilft dabei

Kostenloser Geldwechsel bei Nationalbanken
Tipps für den reibungslosen Währungsumtausch gibt auch die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Den Konsumenten wird geraten, sich schon im Vorfeld der Euro-Einführung von überschüssigen Münzreserven zu befreien.

Bargeld kann ab 2. Jänner 2002 bis 28. Februar 2002 in Haushaltsmengen grundsätzlich kostenlos in den Bankfilialen umgetauscht werden. Für höhere Beträge könnten eventuell Gebühren verrechnet werden.

Keine Angst: Wer vergisst, seine Geldbestände rechtzeitig aufzubrauchen oder umzutauschen, dem bleibt immer noch der Weg zur Nationalbank. Dort bzw. beim Münzumtausch bei der Münze Österreich, können restliche Schillingbestände zeitlich unbegrenzt und kostenlos getauscht werden.

Üben, Üben, Üben
In den letzten Wochen vor dem Jahreswechsel sollen die Österreicher vor allem mit dem künftigen Erscheinungsbild des neuen Gelds vertraut gemacht werden. OeNB-Direktor Wolfgang Duchatczek rät der Bevölkerung, sich insbesondere über die Sicherheitsmerkmale zu informieren. "Und - üben Sie das Umrechnen. Wir müssen lernen, bis Jahresende in Euro zu denken und einzukaufen."

7.9.2001 17:01