SPEZIAL: NATO-EINSATZ IN MAZEDONIEN

·NATO-Einsatz
Details zu "Essential Harvest"
·Chronologie
Entwicklung der Krise in Mazedonien
Die in Mazedonien eingesetzten NATO-Soldaten sollen heute das Einsammeln weiterer Waffen fortsetzen. Nach der Zustimmung einer Verfassungsänderung zu Gunsten der albanischen Minderheit im mazedonischen Parlament soll nun die zweite Phase der Mission "Essential Harvest" beginnen.
An einem noch geheim gehaltenen Sammelpunkt sollen demnach britische und niederländische Truppen die Waffen registrieren. Die Phase solle mindestens vier Tage dauern, sagte der Sprecher.
Parlament gibt "Ja" für Verfassungsreform zugunsten der Albaner
Das mazedonische Parlament hat nach mehrtägiger Debatte am Donnerstag bei einer ersten Abstimmung mit 91 Ja-Stimmen, 18-Nein-Stimmen und drei Enthaltungen für eine Verfassungsänderung zugunsten der im Land lebenden Albaner gestimmt.
Die erste Abstimmung im Parlament war geheim, eine zweite soll öffentlich sein. In einer ersten Gesprächsrunde trifft der russische Außenminister Igor Iwanow mit dem EU-Sonderbeauftragten für Mazedonien, Francois Leotard, und dem OSZE-Mazedonien-Beauftragten Max van der Stoel zusammen. Gleichzeitig kommt der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums, James Pardew, mit anderen Vertretern des russischen Außenministeriums zusammen.
Nach der EU haben auch die USA die Abstimmung des Parlaments in Skopje über den Friedensplan begrüßt. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Richard Boucher, beglückwünschte die mazedonischen Abgeordneten "für ihre Abstimmung für den Frieden".
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