Dienstag, 4. September 2001

Personalstand des Bundes auf 163.826 gesunken

In 18 Monaten 5.891 Beamten weniger - der Abbau der Beamten liegt im Plansoll. Einige Ministerien haben ihre "Sparvorgaben" jedoch noch nicht ganz erfüllt.

Der Personalstand des Bundes (Beamte und Vertragsbedienstete) ist vom 31. Dezember 1999 bis 1. Juni 2001 von 169.717 auf 163.826 - also um 5.891 oder 3,5 Prozent - gesunken. Das geht aus der Zwischenbilanz von Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (F) hervor, die sie am Dienstag im Ministerrat vorlegen wird.

In der Bundesverwaltung (Ministerien und Oberste Organe) wollte Riess-Passer die Zahl auf 99.426 drücken. Tatsächlich gab es am 1. Juni 100.228 Beschäftigte. Um den Zielwert zu erreichen, müssen daher bis Jahresende noch 802 Posten eingespart werden.

Drei Ministerien haben sich noch besonders anzustrengen: So muss das Verteidigungsressort von Herbert Scheibner (F) 420 Stellen reduzieren. Auch das Innenministerium Ernst Strassers (V) liegt noch um 220 und das Justizressort Dieter Böhmdorfers (F) um 114 über dem Zielwert für 2001.

Die eigenen Vorgaben bereits jetzt mehr als erfüllt haben:
+ das Bundeskanzleramt Wolfgang Schüssels (um 25 Posten weniger als angepeilt) und
+ Riess-Passers Ressort (19).

4.9.2001 07:12