SPEZIAL: NATO-EINSATZ IN MAZEDONIEN

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Entwicklung der Krise in Mazedonien
Die Verhandlungen des mazedonische Parlaments über einen Friedensplan für den Balkanstaat drohen zu scheitern. Die stärkste Regierungspartei VMRO-DPMNE will gegen die Verfassungsreform zur Stärkung der albanischen Minderheitenrechte votieren.
Die "Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation - Demokratische Partei für die Nationale Einheit" von Ministerpräsident Ljubco Georgievski stehe auf dem Standpunkt, dass es trotz des NATO-Einsatzes keinen wirklichen Waffenstillstand gebe, sagte Fraktionschef Nenad Ristovski am Montag.
Das Friedensabkommen für Mazedonien ist unter nationalistischen Parteien heftig umstritten. Sie sehen eine Bevorzugung der albanischen Rebellen, zu deren Entwaffnung die NATO derzeit im Westen des Landes im Einsatz ist.
Die Verfassungsreform soll die Rechte der albanischen Bevölkerungsgruppe stärken. Die mazedonische Regierung verpflichtete sich in dem Friedensabkommen nach Übergabe der Waffen an die NATO, die Verfassungsänderungen im Parlament absegnen zu lassen.
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