Nun Öffnung des Katastrophenfonds?

Dramatisch fallen nach Angaben von Agrar-Landesrat Paul Rittsteuer (V) in vielen Teilen des Burgenlandes die durch die Dürre der vergangenen Monate bedingte Ernteausfälle aus: Nach Schätzungen der Landwirtschaftskammer seien für die Landwirtschaft Schäden von insgesamt über 600 Mill. S zu erwarten
Das teilte Rittsteuer am Freitag in einer Aussendung mit. Gemeinsam wollen nun die Bundesländer Burgenland, Steiermark und Niederösterreich von Finanzminister Karl-Heinz Grasser (F) die Öffnung des Katastrophenfonds zum Ausgleich für diese Dürreschäden fordern, so Rittsteuer.
Die geringen Niederschläge hätten zusammen mit den hohen Temperaturen im Sommer in weiten Teilen des Burgenlandes zu dramatischen Ernteausfällen quer durch alle Kulturarten geführt. Das Burgenland weise das größte Schadensausmaß aller Bundesländer auf. Vor allem für die Rinderbauern bedeute der Grünfutterausfall eine Existenzbedrohung, erklärte Rittsteuer.

