Mittwoch, 29. August 2001

Wifo-Chef für Lockerung des Stabilitätspaktes

Angesichts der immer drohender werdenden Rezession in den USA - komme Europa und insbesondere dem Euro-Raum eine entscheidende Bedeutung hinsichtlich einer Konjunkturstabilisierung zu. Der Leiter des Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo), Helmut Kramer, plädiert daher dafür, den europäischen Stabilitätspakt zu lockern.

Es müsse ein Weg gefunden werden, um den Stabilitätspaktes flexibler zu gestalten, so Kramer. Eine Möglichkeit wäre, den (staatlichen) Haftungsrahmen für Infrastrukturinvestitionen zu verbessern, womit das Budget nicht belastet würde.

Finanzminister Grasser hat ein Abgehen vom Stabilitätspakt bisher immer ausgeschlossen.

29.8.2001 14:23