Rund 120 Millionen Schilling Kosten

Wiener brauchen keine Angst zu haben, dass sie in der Phase der Euro-Umstellung für eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zwei Häufchen Kleingeld brauchen. Die Unternehmen werden rechtzeitig gerüstet sein. Die nötigen Investitionen sind allerdings beachtlich.
Etwa 120 Millionen Schilling (8,72 Mill. Euro) lassen sich die Wiener Linien die Umstellung der Automaten kosten. Rund die Hälfte der etwa 300 Gerät hätte allerdings in absehbarer Zeit ohnedies ausgetauscht werden müssen, sagte Sprecher Johann Ehrengruber. In Bussen können Fahrscheine künftig nur noch beim Lenker gelöst werden. Die Automaten werden - weil unrentabel -Stück für Stück ausgebaut. In der Bim können weiterhin Tickets aus dem Automaten gezogen werden.
Bei den U-Bahnstationen werde vorerst nur einer der beiden Automaten auf Euro umgestellt. Die andere Maschine spuckt gegen Einwurf von Schillingen das Ticket aus. In den Straßenbahnen wird es "entweder - oder" heißen. Keine Angst, die Fahrer sollen Wechselgeld bereit haben.

