Montag, 27. August 2001

Deutsche Konzern-Mutter will "Mäxchen" abschaffen

Der österreichische Mobil-Telefon-Betreiber max.mobil wusste es noch gar nicht: Nach Konzernplänen der deutschen Mutter T-Mobile soll er bis Ende 2002 seinen Markennamen aufgeben und ebenfalls T-Mobile heißen. Und das, obwohl T-Mobile immer betont hatte, man wolle keinen Markenwert zerstören.

T-Mobile-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke ließ am Montag bei der Internationalen Funkausstellung in Berlin die Bombe platzen. Bei max.mobil selbst zeigte man sich überrascht. In Österreich seien derzeit weder derartige Umsetzungsstrategien noch Zeitpläne bekannt.

Bisher hat man an einer "ergänzenden" Markenstrategie gearbeitet. Den Namen T-Mobile sollten vornehmlich internationale Produkte tragen. Bereits jetzt vertreibt max.mobil ihr Internetangebot und den Roaming-Tarif unter dem Namen der Deutschen.

Weltweite Vereinheitlichung
Laut Ricke sollen nicht nur in Österreich, sondern auch in Großbritannien und den USA aufgekaufte Marken umbenannt werden. Die Hauptmarke soll so gestärkt werden. In den USA soll T-Mobile von bis zu 80 Prozent der Bevölkerung genutzt werden können. Das Netz soll künftig 30 bis 40 Prozent der Landesfläche abdecken.

27.8.2001 18:16