Der Weg von der Idee zur Umstellung

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Tipps für die Umstellung
Im November vor acht Jahren treten die Verträge von Maastricht über die Wirtschafts- und Währungsunion in Kraft. Der Startschuss zur Einführung des Euro als europäische Einheitswährung ist gefallen. Lesen Sie hier die Chronologie des Euros:
1. 11. 1993: Die Verträge von Maastricht über die Wirtschafts- und Währungsunion treten in Kraft.
1. 1. 1994: Das EWI (Europäisches Währungsinstitut) wird gegründet.
1. 1. 1995: Österreich tritt der EU bei.
1995:
* Die wirtschaftlichen Voraussetzungen, das heißt die Konvergenzkriterien, für die Teilnahme an der Währungsunion sind: stabile Preise, stabile Wechselkurse, niedrige langfristige Zinssätze und gesunde öffentliche Finanzen.
* Die Banken beginnen die Umstellung auf den Euro vorzubereiten, insbesondere das Rechnungswesen und die EDV.
* Im Dezember 1995 entschieden die EU-Regierungschefs: Der Name der europäischen Währung ist Euro. Der Beginn der Währungsunion ist der 1.1.1999.
1996:
* Die EU-Regierungschefs beginnen, über die Beziehung des Euro zu den nicht teilnehmenden EU-Währungen und das Verfahren für deren späteren Beitritt zu beraten.
* Die EU-Regierungschefs erörtern zusätzliche Maßnahmen, um die strengen Maßstäbe für die öffentlichen Finanzen auch in der 3. Stufe der WWU zu unterstützen.
* Die Rechtsvorschriften für die EZB/ESZB und die Einführung des Euro werden bis Ende 1996 vorbereitet.
1997:
* Auch die österreichischen Rechtsvorschriften werden für die Währungsunion angepaßt.
Ende 1997/Anfang 1998:
* EU-Kommission und EWI legen einen Konvergenzbericht vor, der die neuesten und verläßlichsten Wirtschaftsdaten der EU-Länder für 1997 enthält. Dieser Bericht ist entscheidend für die Zulassung eines Landes zur Währungsunion.
1998:
* Das ESZB wird gegründet; die EZB (Europäische Zentralbank)hat ihren Sitz in Frankfurt/Main. Die EU-Regierungschefs ernennen das Direktorium der EZB.
* Die EZB setzt alle Maßnahmen, die für den Beginn der Währungsunion noch notwendig sind.
1.1.1999:
Die EU-Finanzminister legen die Umrechnungskurse der teilnehmenden Währungen zum Euro unwiderruflich fest. Nach heutiger Planung beginnt damit die Währungsunion.
1999, 2000:
* Es gibt nur noch einen einheitlichen Umrechnungskurs zwischen den teilnehmenden Währungen und dem Euro (keine An-/Verkaufskurse und keine Spanne mehr).
* Die EZB führt ihre Geldpolitik in Euro aus.
* Der Zahlungsverkehr in Euro wird aufgenommen.
* Die Banken und die Finanzmärkte stellen auf Euro um, zum Beispiel die Ausgabe von Staatsanleihen.
* Der Devisenhandel erfolgt nur noch zwischen dem Euro und Außenwährungen.
* Geldbeträge in österreichischen Gesetzen werden an den Euro angepaßt.
* Unternehmen und öffentliche Verwaltung stellen auf Euro um, wie etwa das Rechnungswesen und die EDV.
* Die Umstellung der Preise von Gütern und Leistungen auf Euro wird vorbereitet.
* Die Österreicher zahlen weiterhin mit Schilling-Bargeld. Den Euro gibt es nur als Buchgeld.
30. 04. 2001:
Verbindliche Bestellung Euro für die Vorverteilung bei der OeNB durch die Banken.
10. 09. 2001:
Beginn der Euro-Vorverteilung
01. 12. 2001:
Beginn der Subvorverteilung an Bankstandorte und -töchter im Euroausland durch Banken.
15. 12. 2001:
Beginn Vorverteilung Startpakete Münzen an Konsumenten durch Banken und Postämter.
31.12.2001
Ab 17:00 Uhr abends werden die Bankomaten in ganz Österreich mit 10-Euro- und 100-Euro-Scheinen befüllt.
Spätestens am 1.1.2002:
* Euro-Banknoten und -Münzen werden ausgegeben.
* Die Banken stellen die Gehaltskonten und Sparbücher auf Euro um.
* Euro und Schilling sind gleichzeitig in Umlauf. Der Schilling wird nach und nach eingezogen.
* Preise werden zugleich in Euro und Schilling angeschrieben.
* Die Buchhaltung der Firmen und die öffentliche Verwaltung sind endgültig auf Euro umgestellt.
ab 28. 2. 2002:
* In Österreich gibt es nur mehr den Euro als Zahlungsmittel.
* Schilling- Banknoten und -Münzen können aber - vorerst unbegrenzt - bei der Oesterreichischen Nationalbank gegen Euro eingetauscht werden.
01. 03. 2002:
Tausch von Schilling-Banknoten und -Münzen gegen Euro nur mehr in den OeNB-Haupt und -Zweiganstalten, Schilling-Münzen auch bei der Münze Österreich AG.
31. 3. 2002:
Ende des Valutentausches (Banknoten, die auf nationale Währungseinheiten der anderen Euro-Länder lauten) in den OeNB-Standorten.

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