Mittwoch, 29. August 2001

Schwimmer in Rekordlaune

Schöner Erfolg für die heimische Schwimm-Mannschaft: Die österreichische 4x100-m-Lagen-Staffel hat bei der Universiade in Peking im Vorlauf Schwimm-Bewerbe einen neuen Landesrekord fixiert und im Finale gleich noch einmal verbessert. Schlußendlich belegten die Österreicher Rang sieben.

Mit einer Zeit von 3:47,20 Minuten verbesserte die Lagen-Staffel den kurz zuvor aufgestellten österreichischen Rekord um weitere 1,83 Sekunden. Damit landeten Schmich/Schmollinger/Windisch/Schmollinger auf Final-Rang sieben. Gold holte die USA in 3:39,49 vor der Ukraine in 3:40,44 und Frankreich 3:41,20.

Die bisherige Bestmarke stammte von 5.März 2000 und lag bei 3:49,55 Minuten. Für die Staffel schwimmen Oliver Schmich, Patrick Schmollinger, Michael Windisch und Daniel Schmolinger. Beim alten Rekord war statt Windisch Plamen Ryaskov im Einsatz gewesen.

Fechter werden Sechste
Rang sechs gab es für Österreichs Fechter im Degen-Bewerb der Herren. Die entscheidende Viertelfinal-Begegnung verloren Christoph Marik, Oliver Kayser und Michael Switak gegen Italien knapp 43:45, davor gab es einen 45:21-Erfolg gegen Ägypten. In den Platzierungsspielen gewann die ÖFV-Equipe gegen die Ukraine 45:44 und unterlag China 30:45. Vor zwei Jahren in Palma de Mallorca hatten Marik, Kayser und Sitak Universiade-Bronze geholt.

Lichtenegger holt Silber
Für Österreichs erste Medaille bei der 21. Universiade in Peking sorgte Elmar Lichtenegger. Am Dienstag holte er über 110 Meter Hürden mit Saisonbestleistung von 13,36 Sekunden Silber und musste sich im Finale nur knapp dem Chinesen Xiang Liu (13,33 Sek.) geschlagen geben.

"Die Enttäuschung nach Edmonton war groß, aber jetzt habe ich gezeigt, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und ich noch Ambitionen habe", freute sich Lichtenegger über das Edelmetall.

29.8.2001 15:35