Mittwoch, 29. August 2001

CSKA-Keeper nach zehn Tagen Koma gestorben

Der russische Tormann Sergej Perchun ist tot. Vor zehn Tagen war er bei einem Meisterschaftsspiel mit einem Gegenspieler zusammengestoßen und ins Koma gefallen. Am Dienstag ist er seinen schweren Kopfverletzungen erlegen.

Beim Auswärtsspiel des CSKA Moskau in der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala am 18. August war der 23-Jährige kurz vor dem Abpfiff mit einem Stürmer des dortigen Vereins Anschi zusammengeprallt. Mit der Diagnose eines Hirnödems wurde der im Koma liegende Torhüter in ein Moskauer Krankenhaus gebracht. Perchun hinterlässt eine Frau und ein Kind.

Sergej Perchun war nach dem Zusammenprall ins Koma gefallen. Hieß es zuerst noch, dass sein Zustand stabil sei, verschlechterte sich die Lage in den folgenden Tagen immer weiter. Wenige Stunden vor seinem Tod wurde sein Zustand dramatisch schlechter. Auf einer Computertomographie war das Absterben von Gehirnzellen zu erkennen, nachdem die Blutzufuhr zum Gehirn nicht mehr gegeben war.

29.8.2001 10:34