Dienstag, 28. August 2001

Nur von Lokalmatador geschlagen

Erste Medaille für Österreich bei der 21. Universiade in Peking. Elmar Lichtenegger holte am Dienstag über 110 Meter Hürden mit Saisonbestleistung von 13,36 Sekunden Silber und musste sich im Finale nur knapp dem Chinesen Xiang Liu (13,33 Sek.) geschlagen geben.

"Die Enttäuschung nach Edmonton war groß, aber jetzt habe ich gezeigt, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und ich noch Ambitionen habe", freute sich Lichtenegger über das Edelmetall.

Der Kärntner wurde bei regulären Bedingungen (1,6 Meter Rückenwind) nur knapp vom erst 18-jährigen Chinesen bezwungen. Bronze ging mit einer Zeit von 13,40 an den Schweden Robert Kronberg, der bei der Leichtathletik-WM in Edmonton Rang fünf erreicht hatte. "Das zeigt auch, was für mich damals im Finale möglich gewesen wäre", trauerte Elmar noch einem Spitzenplatz in Kanada nach.

Weiter Medaillen möglich
Dafür hielt er sich aber nun in Peking schadlos. Bei seiner zweiten Universiade-Teilnahme (1997 kam er auf Platz fünf) holte Lichtenegger die erste Medaille für Österreich in Peking. Weitere könnten im Degen-Mannschaftsbewerb der Herren am Mittwoch sowie im Zehnkampf mit Klaus Ambrosch und Thomas Tebbich (Donnerstag und Freitag) folgen. Schwimmer Patrick Schmollinger ist am Dienstag noch im Finale über 100 Meter Brust engagiert.

28.8.2001 12:26