SPEZIAL: ÖGB-ABSTIMMUNG UND GAGEN-STRIP

·Urabstimmung
1 "Streik"-Frage und 6 Forderungen
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Die Gagen-Kaiser: Diskutieren Sie mit!
Kritik von allen Seiten hagelt es für den ÖGB. Kanzler Schüssel und Wiens Bürgermeister Häupl finden harte Worte für das Krisenmanagement nach dem Gagen-Skandal bei der Post. Aber auch für die Urabstimmung, für die eine "Streik"-Frage und 6 Forderungen formuliert wurden. Schüssel sprach von einem "Ablenkungsmanöver."
Es sei nicht klug, wenn sich die Gewerkschaften ins Schlepptau der sozialistischen Opposition nehmen ließen, so Schüssel. Und weiter: Er mache sich Sorgen, dass die Sozialpartnerschaft gefährdet werden könnte.
Häupl hält "nicht viel" vom Krisenmanagement des ÖGB
Deutliche Kritik am ÖGB kam auch vom Wiener Bürgermeister und stellvertretenden SPÖ-Chef Michael Häupl: Er halte "nicht viel vom Krisenmanagement" des ÖGB. Die nun gesetzten Reaktionen hätten eine Woche früher erfolgen müssen. Die Vorkommnisse bei der Postgewerkschaft nannte Häupl einen "Privilegienskandal" - wobei er "das wirkliche Problem" darin ortete, dass es der ÖGB "über Jahre hinweg" versäumt habe, "realistische Einkommenverhältnisse für Spitzenfunktionäre zu organisieren".
ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch müsse zwar nicht alles machen, aber wenn er nicht da ist, müsste es ein funktionierendes Krisenmanagement geben, so Häupl.
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