Kam Kachelgarten von spanischer Firma?

Die Queen hat wieder einmal guten Grund "not amused" zu sein. Diesmal ist aber ausnahmsweise keine Schwiegertochter schuld, sondern ihr ältester Sohn, Prinz Charles. Dieser sieht sich derzeit mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Laut dem britischen "Guardian" hat er sich einen Kachelgarten spendieren lassen ...
Thronfolger sein ist heutzutage auch kein erstrebenswerter Job. Die Geliebte darf man nicht heiraten und dann noch diese dummen Korruptionsvorwürfe. Mit denen sieht sich derzeit nämlich Prinz Charles konfrontiert. Und das kam so:
Der Thronfolger hat sich laut der britischen Zeitschrift "Guardian" von einer spanischen Firma einen Kachelgarten im Wert von schätzungsweise 150.000 Euro (2,06 Mio. Schilling) spendieren lassen. Der Designer-Garten sei kostenlos auf seinem Landsitz Highgrove angelegt worden. Im Gegenzug habe er für die Firma Porcelanosa eine Party gegeben, zu der auch Prinz William, Prinz Harry, Camilla Parker Bowles und Claudia Schiffer erschienen waren.
"Wir haben ihn um ein Dinner auf Highgrove gebeten, bei dem sich unsere Kunden unsere Arbeit ansehen konnten", so der Firmensprecher Pedro Pesudo. "Im Mai hat Charles außerdem einen neuen Flügel der Fabrik in Spanien eröffnet."
Ein Sprecher des Prinzen dazu: "Die Veranstaltung in Highgrove wurde von uns vorgeschlagen, um Porcelanosa zu danken. Wir haben gezahlt."
Wie auch immer. Da hat sich der Gute auf jeden Fall ins eigene Fleisch geschnitten. Erst unlängst hat Charles nämlich mit einem Wink auf seinen Bruder Edward verlangt, dass Mitglieder des Königshauses keine zu enge Bande mit der Privatwirtschaft unterhalten dürften.

