Samstag, 25. August 2001

Entspricht rund zehn Prozent der Belegschaft

Der weltweiten Technologieflaute fallen auch bei den japanischen Elektronikriesen immer mehr Arbeitsplätze zum Opfer. Wie japanische Medien berichteten, will nun auch Toshiba angesichts empfindlicher Ertragsrückgänge im Halbleitergeschäft 20.000 Stellen streichen.

Das entspricht rund zehn Prozent aller Arbeitsplätze.

Erst vor wenigen Tagen hatte Konkurrent Fujitsu angekündigt, 16.000 Stellen abzubauen. Bei NEC fallen 4000 Arbeitsplätze weg. Toshiba will den Berichten zufolge nächste Woche ebenfalls einen Restrukturierungsplan vorlegen. So sollen im Fertigungszentrum für Memory-Chips Yokkaichi rund 1000 Beschäftigte in eine zu gründende Gemeinschaftsfirma mit einem ausländischen Partner versetzt werden. Toshiba denke dabei an einen großen Halbleiterhersteller aus Deutschland oder Südkorea.

Noch im vergangenen Jahr habe Toshiba beim Halbleiterumsatz Konkurrent NEC als Branchenprimus abgelöst. Doch der weltweite Preisverfall habe auch Toshibas Halbleitergeschäft beeinträchtigt und das Unternehmen gezwungen, seine Investitionen und Produktion zu drosseln, hieß es in den Berichten.

25.8.2001 08:36