Mittwoch, 22. August 2001

"Ferienland Österreich" hat Auflage von 200 Mio. Stück

Info total: Die neuen Briefmarken im Überblick

Die Österreichischen Post AG hat heute, Mittwoch, beim Europäischen Forum Alpbach die erste österreichische Euro-Briefmarkenserie vorgestellt. Die Serie mit der Bezeichnung "Ferienland Österreich" ist ab 1. Jänner 2002 erhältlich.

Die 51-Cent-Marke entspricht der Sieben-Schilling-Marke, 58 Cent lösen die Acht-Schilling-Marke ab. 73 Cent ersetzen die Zehn-Schilling-Marke und 87 Cent die Zwölf-Schilling-Marke. Für Einschreiben wird es den Wert 2,03 Euro geben, der den bisherigen 28 Schilling entspricht.

Schilling-Marken können noch bis einschließlich 30. Juni 2002 verwendet werden. Von 1. Jänner bis 30. Juni 2002 ist es möglich, Briefmarken in Schilling- und in Euro-Währung zu verwenden. Auch ein gemeinsames Anbringen beider Wertzeichen auf einer Sendung ist möglich. Ab 1. Jänner 2002 können alle nach Dezember 1947 erschienenen österreichischen Briefmarken in Euro-Marken umgetauscht werden: Bis 30. Juni 2002 in allen Postämtern Österreichs, später nur noch in noch zu definierenden Stellen der Österreichischen Post AG. Ein Umtausch von Briefmarken in Bargeld ist laut Post ebenso wie in anderen Euro-Teilnehmerländern nicht möglich. Eine allfälliger Differenzbetrag wird beim Umtausch ausbezahlt.

Die österreichischen Euro-Briefmarken werden die Bezeichnung "Österreich" statt wie bisher "Republik Österreich" tragen. Sie sind nur bei der Aufgabe einer Sendung innerhalb Österreichs gültig. Gedruckt wird die Dauermarkenserie "Ferienland Österreich" in einer Erstauflage von mehr als 200 Millionen Stück in der Österreichischen Staatsdruckerei. Die Motive stammen vom österreichischen Künstler Adolf Tuma. Für Philatelisten ist mit Erscheinen der letzten Schilling-Marke - der Weihnachtsmarke 2001 mit Ausgabetag 30. November - das Sammelgebiet "2. Republik" abgeschlossen.

22.8.2001 19:33