Österreicher wollen gute Allgemeinbildung

Für die Mehrheit der Österreicher sollten die Schulen vor allem eine gute Allgemeinbildung vermitteln. Fast ebenso viele stellen - wenn es um die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben geht - dem österreichischen Bildungssystem ein "gutes Zeugnis" aus.
Das Linzer Meinungsforschungsinstitut "market" hat bei den Österreichern nachgefragt, was sie das österreichische Bildungssystem einschätzen.
Größtes Anliegen: Gute Allgemeinbildung
Insgesamt 400 für die Gesamtbevölkerung repräsentativ ausgewählte Personen wurden in der telefonisch zum Thema Schule befragt. Dabei wünschten sich 66 Prozent, die Schulen sollten eine gute Allgemeinbildung vermitteln. 28 Prozent wünschen sich, dass das in den Schulen vermittelte Wissen unmittelbar beruflich verwertbar ist, sechs Prozent der Befragten machten bei dieser Frage keine Angaben.
Urteil fällt gut aus
Trotz des Bildungsauftrages in Richtung Allgemeinbildung ist das Urteil über die Vorbereitung der Kinder auf das spätere berufliche Leben durch das österreichische Bildungssystem durchaus positiv. 26 Prozent gaben die Note "sehr gut". 38 Prozent sahen die Jugend "ausreichend vorbereitet", 24 Prozent "halbwegs vorbereitet". Acht Prozent äußerten sich dagegen kritisch, vier Prozent gaben bei dieser Frage keine Antwort. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil von kritischen Stimmen bei den FPÖ-Anhängern (17 Prozent) und bei den Bewohnern Südösterreichs (20 Prozent).

