Erste Bank managt den Verkauf bis auf Widerruf

Montag ist der letzte Handelstag für die Stammaktien und Partizipationsscheine der Lauda Air Luftfahrt AG. Grund für den Rückzug vom Markt ist der geringe Anteil an Streubesitz. Im Frühjahr hatte die AUA ein öffentliches Übernahmeangebot gestellt - Inzwischen gehört Lauda Air zur AUA-Gruppe.
Die Partizipationsscheine waren im Sommer 1990 mit 135 S (9,81 Euro) ausgegeben worden, die Stammaktien wurden mit 220 S (15,99 Euro) emittiert. Nachdem die Stammaktie noch an ihrem ersten Handelstag im Freiverkehr am 5. Juli 1990 mit 298 S (21,66 Euro) deutlich über dem Emissionspreis quotiert wurde, verlor das Papier in der Folge rasch an Substanz.
Den Tiefstkurs erreichte die Stammaktie 1993 bei rund 6,1 Euro (knapp 84 S). Auch in den weiteren Jahren bewegte sie sich nur in einer Bandbreite zwischen 6 und 10 Euro.
Die Lauda Air-Stammaktien schlossen am Freitag im Auction-Market (Handel zu Einheitskursen) mit 7,60 Euro (104,58 S), die Partizipationsscheine gingen zuletzt mit 5,20 Euro (71,55 S) aus dem Handel. Damit liegen beide Papiere deutlich unter dem Emissionskurs des Börsengangs.
Die Erste Bank wird bis auf Widerruf den Verkauf der Lauda-Papiere weiter abwickeln.

