Leichter Vierer triumphiert

Sensation bei den Ruder-Weltmeisterschaften auf dem Rotsee in Luzern: Österreichs Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann in der Besetzung Martin Kobau, Wolfgang Sigl, Bernd Wakolbinger und Sebastian Sageder fuhr am Sonntag zur Goldmedaille.
Kobau und Co hängten sich vom Start weg an den großen Favoriten Dänemark, wobei sie nach 500 m 0,89, nach 1000 m 0,54 Sekunden Rückstand aufwiesen. Auf den letzten 500 Metern zogen die Österreicher dann den entscheidenden Zwischenspurt und gingen an Dänemark vorbei, wobei sie nach 1500 m schon 0,60 Sekunden voran lagen. Im Endspurt vermochten sie dann noch leicht zuzulegen und überquerten mit 81 Hundertstel Vorsprung auf die Dänen die Ziellinie. Für Olympiasieger Frankreich (+ zwei Sekunden) gab es diesmal nur Bronze.
Es war die erste für Österreich seit dem LG-Doppelvierer mit Walter Rantasa, Christoph Schmölzer, Gernot Faderbauer und Sigl, die von 1993 bis 1995 drei Mal in Folge M-Gold erobert hatten. Gleichzeitig holte das Quartett die 21. WM-Medaille für den ÖRV und die erste seit 1998, als der Schwere Doppelvierer mit Schlagmann Norbert Lambing Dritter geworden war.
Kreibich belegt Rang 14
Ralph Kreibich gab sich im C-Finale der Männer-Einer nur dem Briten Matthew Wells geschlagen, womit der Salzburger den 14. Endrang belegte. Den Titel holte sich am Samstag der Norweger Olaf Tufte in einem tollen Dreikampf mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Slowenen Iztok Cop und dem Tschechen Vaclav Chalupa.
