Reaktionen zum Motorrad-Unfall von Hermann Maier

Kollegen, Freunde, Bewunderer: Sie alle waren und sind geschockt von Hermann Maiers schrecklichem Motorrad-Unfall. Was Bundespräsident Thomas Klestil, Franz Klammer, Stephan Eberharter und andere zu sagen hatten, lesen Sie hier.
Bundespräsident Thomas Klestil schickte Hermann Maier ein Telegramm mit folgendem Inhalt: "Lieber Hermann Maier! Mit großer Bestürzung habe ich von Ihrem Unfall gehört und übermittle Ihnen hiermit die besten Wünsche für ihre Genesung. Ich weiß mich einer Meinung mit allen Österreichern und Österreicherinnen, wenn ich mir von ganzem Herzen wünsche, dass wir sie so bald wie möglich wieder für Österreich im Einsatz sehen werden. Herzlichst, Thomas Klestil."
Ernst Lackner (Hermann-Maier-Fanclub): "Wir sind geschockt und bestürzt wie alle! Wir haben es gestern im Radio erfahren, aber wir wissen auch nicht mehr als das, was die Medien berichten. Man kann ihm jetzt nur gute Besserung wünschen, ans Ski fahren soll man jetzt noch nicht denken."
Der ehemalige Skistar Karl Schranz zum Unglück: "Das ist für einen Sportler, der in Höchstform war und wahrscheinlich wieder super Leistungen gebracht hätte, eine wahnsinnig tragische Sache. Ich war echt geschockt, als ich es hörte. Aber jetzt gilt in erster Linie, dass er überlebt hat, dann ist wichtig, dass er wieder ganz gesund wird und erst dann kommt der Sport."
Stephanie Graf: "Ein Wahnsinn, was dem Hermann da passiert ist. Ich wünsche ihm das Beste und bin sicher, er ist so stark, dass er sich wieder zurück an die Spitze kämpft."
Thomas Sykora, der nach seiner zweiten Patellarsehnen-Operation heuer sein Comeback im Weltcup gibt: "Ich hoffe jetzt natürlich, dass er keine Infektion bekommt. Ich bin mir aber sicher, dass es der Hermann wieder zurück an die Spitze schaffen wird, wenn er will. Wer sonst, wenn nicht er. Zuerst muss aber wieder alles in Ordnung werden und da hat man andere Probleme als den Skirennsport, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Da freut man sich zum Beispiel riesig, wenn man das erste Mal wieder alleine aufs Klo oder Duschen gehen kann."
Christian Mayer, der bereits ein Schulkollege von Maier in der Skihandesschule Schladming war: "Ich habe von Hermanns Unfall nach einem Kinobesuch durch den Anruf eines Freunds erfahren. Die Hauptsache ist jetzt, dass er wieder gesund wird und bei der Genesung keine Probleme auftreten. Ich persönlich lasse ja die Finger von Motorrädern, weil da, wie auch der Unfall vom Hermann beweist, Folgenschweres passieren kann, wenn andere Fehler machen."
Stephan Eberharter (Gesamt-Weltcup-Zweiter 2000/2001 hinter Maier): "Ich will dazu eigentlich nicht viel sagen, nur dass ich dem Hermann alles Gute wünsche und dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird."
Österreichs Vizekanzlerin und Sportministerin Susanne Riess-Passer hat Hermann Maier die besten Genesungswünsche übermittelt. Die gebürtige Oberösterreicherin betonte, dass die gesamte österreichische Sportwelt ihrem Hermann Maier fest die Daumen drücke, damit er diese schwere Hürde mit Hilfe seines großartigen persönlichen Kampfgeistes rasch überwinden möge.
Auch ÖSV-Präsident Schröcksnadel war natürlich von der Nachricht "schwer getroffen". "Das wichtigste ist aber im Moment seine Gesundheit und nicht der Sport. Denn Hermann hat schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Olympia, Weltmeisterschaften, Gesamtweltcup und die wichtigsten Abfahrten, mehr kann man nicht gewinnen." Man müsse hoffen, dass Maier wieder vollkommen gesund werde, "auch wenn er noch Glück gehabt hat, denn Motorrad-Unfälle können auch ganz anders ausgehen."
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