Österreichs Medaillenhoffnung enttäuscht nicht

Die Chance auf die 21. WM-Medaille für Österreichs Rudersport lebt. Der Leichtgewichtsvierer ohne in der Besetzung Martin Kobau (Villach), Wolfgang Sigl (Ottensheim), Bernd Wakolbinger (Wiking Linz) und Sebastian Sageder (Donau Linz) schaffte am Freitag mit Rang zwei im Halbfinale hinter Dänemark locker die Qualifikation für das A-Finale am Sonntag. "Was mich besonders freut, sie haben die Dänen voll gefordert, nun ist alles drinnen", sagte ÖRV-Cheftrainer Martin Kessler.
Das ÖRV-Quartett lag praktisch vom Start bis zum Ziel auf Rang zwei hinter den Dänen, denen die Österreicher bei der 1.500 m-Marke sogar auf 29 Hundertstel nahe gekommen waren. Im Ziel nach 2.000 m hatten die Skandinavier dann 1,14 Sekunden Vorsprung. Die Niederlande (1,62 Sek zurück) qualifizierten sich als Dritte in diesem ersten Halbfinallauf für das Finale. Im zweiten, etwas schnelleren Lauf, setzte sich Olympiasieger Frankreich vor Italien und Kanada durch. Diese sechs Teams kämpfen auch um die Medaillen.
Damen im Kleinen Finale
Keine Chance auf den Aufstieg in den Endlauf hatten hingegen Barbara Pirker/Martina Miessgang (Nautilus Klagenfurt/Lochau) als Fünfte ihres Halbfinallaufes im LG-Doppelzweier. "Sie sind aber ein gutes Rennen gefahren und haben ihre Saisonergebnisse bestätig", kommentierte Kessler das Abschneiden seiner Schützlinge. Lauffsieger wurde Deutschland vor Rumänien, Niederlande, Kuba, Österreich und Spanien.
Pirker/Miessgang sind daher am Sonntag ebenso im Kleinen Finale (Plätze sieben bis zwölf) zu sehen wie der ÖRV-Frauen-LG-Doppelvierer mit Monika Felizeter, Michaela Taupe, Caroline Sturm und Karola Schustereder.
Ergebnisse Halbfinale LG-Vierer ohne:
1. Lauf: 1. Dänemark 5:55,80 Min - 2. Österreich + 1,14 Sek - 3. Niederlande 1,62 - 4. Spanien 5,35 - 5. USA 9,33 - 6. Deutschland 9,52
2. Lauf: 1. Frankreich 5:52,46 - 2. Italien + 1,66 - 3. Kanada 3,69
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