Freitag, 24. August 2001

Dörfler legt zwei Ämter zurück

Kein Rücktritt vom Rücktritt: Der scheidende Chef der Postgewerkschaft, Hans Georg Dörfler, wird sowohl den Vorsitz in der Post-Gewerkschaft als auch im Betriebsrat zurücklegen. Das Vorgehen der FPÖ bezeichnet Dörfler als "Menschenhatz".

"Ich habe dem Zentralausschuss und der Gewerkschaft meinen Rücktritt mitgeteilt. Ich stehe zu meinem Wort," so Döfler.

Die zuständigen Gremien würden sich so schnell wie angesichts der derzeitigen Urlaubssaison möglich mit seinem Rücktrittsangebot befassen, "und dann ist das Thema erledigt", meinte Dörfler. Gewerkschaftliche Aufgaben wolle er bis dahin nicht mehr wahrnehmen, "weil ich ein bisschen Abstand und ein bisschen Ruhe brauche".

Seinen - ebenfalls unter Beschuss der FPÖ stehenden - Stellvertretern wolle er zu "überhaupt nichts" raten: "Jeder Mensch muss selber wissen, was er tut." Sein eigener Rücktritt sei vor allem erfolgt, um seine Familie vor weiteren Angriffen zu schützen, so Dörfler.

Das Vorgehen der FPÖ sieht Dörfler als "Menschenhatz" zur Schwächung der Arbeitnehmervertretung: "Ich finde es wirklich bedenklich, wenn auf Zuruf von Politikern, die ein Vielfaches von dem verdienen, was die Arbeitnehmervertreter bekommen, Arbeitnehmervertreter herausgeschossen werden."

"Ich habe dem Zentralausschuss und der Gewerkschaft meinen Rücktritt mitgeteilt. Ich stehe zu meinem Wort," so Döfler.

Die zuständigen Gremien würden sich so schnell wie angesichts der derzeitigen Urlaubssaison möglich mit seinem Rücktrittsangebot befassen, "und dann ist das Thema erledigt", meinte Dörfler. Gewerkschaftliche Aufgaben wolle er bis dahin nicht mehr wahrnehmen, "weil ich ein bisschen Abstand und ein bisschen Ruhe brauche".

Seinen - ebenfalls unter Beschuss der FPÖ stehenden - Stellvertretern wolle er zu "überhaupt nichts" raten: "Jeder Mensch muss selber wissen, was er tut." Sein eigener Rücktritt sei vor allem erfolgt, um seine Familie vor weiteren Angriffen zu schützen, so Dörfler.

Das Vorgehen der FPÖ sieht Dörfler als "Menschenhatz" zur Schwächung der Arbeitnehmervertretung: "Ich finde es wirklich bedenklich, wenn auf Zuruf von Politikern, die ein Vielfaches von dem verdienen, was die Arbeitnehmervertreter bekommen, Arbeitnehmervertreter herausgeschossen werden."

24.8.2001 09:19