Panzertruppe weiter auf Vormarsch nach Osten

Der zweite Übungstag des Bundesheer-Manövers "Ostarrichi 2001" im Mostviertel, bei dem 7.500 Soldaten im Einsatz sind, wurde am Dienstag von Regenfällen begleitet. Die Panzertruppe befand sich weiter auf dem Vormarsch nach Osten. Das Jägerregiment Wien unterstützte erfolgreich den Angriff der Panzersoldaten.
"Die Wiener Infanteristen konnten unerkannt und rasch in die Flanke des Feindes im Bereich der Erlauf vordringen und machten somit den Weg für die Panzertruppe der Rieder und Spratzener Bataillone nach Wieselburg frei", hieß es seitens der Pressestelle des Bundesheeres. Der Einsatz von Räder- und Kettenfahrzeugen wurde durch den strömenden Regen erschwert. "Hauptkampfgebiet" waren am Dienstag die Wälder von Steinerkirchen, südlich von Amstetten.
Erfolgreich sei auch die Besatzung eines militärischen Notarzthubschraubers gewesen: Pilot und Notarzt leisteten bei einem Verkehrsunfall mit einem zivilen Fahrzeug im Raum Amstetten Erste Hilfe. Der Mittwoch sieht den Angriff der "Partei blau" über die Erlauf hinweg in den Raum St. Pölten vor. Übungsziel ist es, die eingefallenen Truppen des fiktiven "Staates rot" über die "Staatsgrenze" zurückzudrängen.
Die Flurschäden im Gelände hielten sich laut Aussendung bis dato in Grenzen. Nur in wenigen Fällen mussten Offiziere ausrücken und für kleinere Weg- und Wiesenschäden aufkommen. Beschwerden seitens der Bevölkerung unter der so genannten Kummernummer (Tel. 0800 / 20 20 89) hätte es nur vereinzelt gegeben. Mit vermehrtem Verkehrsaufkommen von Panzern und militärischen Fahrzeugen ist morgen, Mittwoch, u.a. auf der A 1 (Westautobahn) sowie der B 1 (Wiener Straße) in beiden Fahrtrichtungen zwischen Stadt Haag und Melk zu rechnen.
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