Dienstag, 21. August 2001

Münchner Anwalt will vor US-Gericht verhandeln

Der Münchner Rechtsanwalt Michael Witti, der Hinterbliebene des Unglücks von Kaprun am 11. November 2000 vertritt, will, die Gletscherbahnen AG unter "Zwangsverwaltung" legen lassen. "Das von den Gletscherbahnen verdiente Geld soll den Hinterbliebenen und nicht den Aktionären zugeführt werden", meinte Witti.

Witti möchte die Klage "am liebsten von einem US-Gericht behandelt wissen". Wann und wo der Anwalt den Antrag auf einen "Zwangsverwalter" einreicht, konnte er noch nicht sagen. Für Witti steht fest, "dass das Geld für den richtigen Zweck - nämlich zu Gunsten der Hinterbliebenen verwendet werden soll".

21.8.2001 09:25