7.500 Soldaten und 230 Panzer stehen im Einsatz

Das Bundesheer-Manöver "Ostarrichi 2001" im niederösterreichischen Mostviertel ist heute, Montag, voll angelaufen. Bis Freitag werden insgesamt 7.500 Soldaten aus sieben Bundesländern - mit Ausnahme von Vorarlberg und dem Burgenland - den Schutz von Trinkwasserreserven gegen einen feindlichen Staat üben.
Nach einem ersten "Luftangriff" auf die Fliegerabwehr heute, Montag, Nachmittag werden sich in der Nacht auf morgen, Dienstag, Angreifer und Verteidiger durch intensive Aufklärung des Feindes für erste Gefechte vorbereiten, hieß es in einer Aussendung des Bundesheeres.
Übungsannahme ist ein Angriff auf ein fiktives Staatsgebiet - "Staat rot" gegen "Staat blau". Diesen Vorstoß müssen die Soldaten abwehren und die besetzten Gebiete zurück erobern. Schließlich sollen die Eindringlinge über die "Staatsgrenze" zurückgedrängt werden.
Für die Rekruten ist das Manöver ihre Abschlussübung. Ende August werden sie abrüsten und ihre Uniform gegen Zivilkleidung tauschen. Die Soldaten aller Waffengattungen - vom Pionier, Panzer, Panzergrenadier, Sanitäter, Aufklärer, Artilleristen bis zum ABC-Abwehrspezialisten - sollen fünf Tage lang ihr erlerntes militärisches Wissen anwenden und damit auch für "künftige internationale Aufträge des Heeres" vorbereitet sein.
"Panzer- und Fahrzeugbewegungen" seien am Dienstag u.a. auf der A 1 (Westautobahn) und der B 1 in beiden Fahrtrichtungen zwischen Haag und Melk zu erwarten. Allfällige, durch das Manöver verursachte Flurschäden können unter Tel. 0664 / 622 78 10 gemeldet werden. Das Bundesheer veranschlagt die Kosten für die Großübung mit rund 35 Millionen Schilling (2,54 Mio. Euro).
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