"Inquisitorische Art" der DSS angeprangert

Der serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic hat am Dienstag die Forderung der Demokratischen Partei Serbiens (DSS) nach einer Regierungsumbildung zurückgewiesen. Dafür sei jetzt nicht der richtige Augenblick, da die DSS Kritik an der Regierung in "inquisitorischer Art" geübt habe, sagte Djindjic nach einer Kabinettssitzung.
Die DSS des jugoslawischen Bundespräsidenten Vojislav Kostunica hatte Partnern in der regierenden Koalition DOS Verstrickung mit dem organisierten Verbrechen und Korruption vorgeworfen und ihre Minister aus der serbischen Regierung zurückgezogen. An der Kabinettssitzung am Dienstag nahm allerdings nach Angaben von Djindjic auch der DSS-Gesundheitsminister Obren Joksimovic teil.
Der Parlamentspräsident der nordserbischen Provinz Vojvodina, Nenad Canak, hat Kostunica vorgeworfen, einen Militärputsch in Serbien geplant zu haben. Kostunica habe ein gemeinsames militärisches Manöver der jugoslawischen Armee und der Streitkräfte der bosnischen Serbenrepublik abhalten wollen, um in Serbien einen Putsch durchzuführen, behauptete Canak.
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Raubvögel vergiftet11:09
Falken ausgerottetBregenz: Taubenzüchter vergiftet gesamte Population am Pfänderstock
