Ford speckt ab

Der US-Autobauer Ford will bis zum Jahresende 4.000 bis 5.000 Stellen streichen. Der Stellenabbau soll ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen. Hauptsächlich sollten Beschäftigte "freiwillig" in den Vorruhestand gehen.
Der Stellenabbau wird den Konzern nach eigenen Angaben rund 700 Mill. Dollar (766 Mill. Euro/10,53 Mrd. S) kosten. Der US-Autobauer leidet wie fast die gesamte Branche wegen der weltweiten Konjunkturflaute unter Absatzschwierigkeiten.
Gleichzeitig wurden die Gewinnerwartungen für dieses Jahr deutlich nach unten korrigiert: Statt der bisher erwarteten 1,20 Dollar pro Aktie sollen nun nur noch 70 Cent erzielt werden.
Ford ist der zweitgrößte Autobauer der Welt. Zuletzt arbeiteten 345.000 Menschen in dem Konzern. Neben Ford baut das Unternehmen die Marken Aston Martin, Jaguar, Land Rover, Lincoln, Mazda, Mercury and Volvo. Zudem besitzt das Unternehmen den Autoverleih Hertz.
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