Donnerstag, 16. August 2001

Ärgernisse in der "schönsten Zeit des Jahres"

Schlechte Unterbringung, verspätete Flüge, mangelhaftes Service: Das sind nur einige der Ärgernisse, die einem den Urlaub verderben können. Die Arbeiterkammer rät nun betroffenen Urlaubern: Auf Preisminderungen bestehen.

Jede zweite Anfrage bzw. Beschwerde, die beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) Wien im Juli zum Thema Urlaubsreise einlangte, betraf mangelhafte Leistungen des Reiseveranstalters. Zweithäufigstes "Thema" waren Beschwerden rund um den Flug. Das ergab die Auswertung aller 226 Kundenbeschwerden durch die AK Wien.

Beklagt wurden, wie die AK Wien am Donnerstag in einer Aussendung bekannt gab, vor allem schlechte Unterbringung in Hotels - etwa mindere Kategorie, verschmutzte Zimmer oder defekte Ausstattung -, aber auch Lärm und schmutzige Strände.

Auffallend häufig hätten sich Urlauber über Verspätungen, Überbuchungen oder Streichungen von Flügen sowie Mängel beim Transport geärgert. Die meisten Beschwerden betrafen laut AK Wien die Länder Türkei, Griechenland und Tunesien.

Die AK forderte die Reisebranche auf, Beschwerden rasch und angemessen zu erledigen. Betroffenen Urlaubern rät die Arbeiterkammer, sich bei berechtigten Beschwerden nicht mit Gutscheinen "abspeisen" zu lassen, sondern eine Preisminderung in bar zu verlangen. Wie hoch die Ansprüche sein können, ist aus der "Frankfurter Tabelle" zu ersehen.

16.8.2001 11:06