Wutausbruch kommt "Effe" teuer zu stehen

FC Bayern-Star Stefan Effenberg muss tief in die Tasche greifen: Um einem Gerichtsverfahren zu entgehen, muss der Deutsche eine Geldauflage von 125.000 Mark (rund 880.000 S) zahlen. 22.000 Mark (155.000 S) Schmerzensgeld an die 32-jährige Frau, die er geschlagen hatte, kommen noch dazu.
Eine Münchner Justizsprecherin teilte mit, dass das Verfahren gegen den Fußball-Profi nach Zahlung der Geldauflage und des Schmerzensgeldes eingestellt wurde. Damit entging Effenberg in letzter Sekunde einem Prozess vor dem Münchner Amtsgericht. Noch im Juli hatte der Bayern-Spieler einen Strafbefehl in Höhe von 400.000 Mark abgelehnt.
Effenberg hatte im vergangenen Oktober nach einem handfesten Streit um reservierte Plätze in einer Münchner Nobel-Discothek eine 32-jährige Frau ins Gesicht geschlagen. Der Bayern-Kapitän sprach nach dem Vorfall von einer "Abwehrreaktion", nachdem ihm die Frau während der Auseinandersetzung angeblich ohne Vorwarnung ein Glas Champagner ins Gesicht geschüttet hatte.
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