In der Toskana beginnt ein neues Leben

Als letzter Mann traf Team-Torhüter Alexander Manninger am Montag zu Mittag beim ÖFB-Team ein. Bei seinem neuen Klub Fiorentina will er aber die Nummer eins werden. Nach dem Abschied aus Arsenal sieht der Goalie nun seine Zeit gekommen. Beim Testspiel gegen die Schweiz wird Manninger ein Hälfte lang spielen.
Beim 3:1-Testsieg von Fiorentina gegen Atalanta war Manninger nicht zum Zug gekommen. "Ich weiß nicht, warum ich diesmal nicht gespielt habe", sagte der Salzburger, der bei früheren Testspielen eingesetzt worden war. Das hindert ihn aber nicht, zuversichtlich in die Zukunft zu sehen: "Ich habe keinen David Seaman vor mir. Ich bin meinem Ziel, fix in einem Klub zu spielen, jetzt einen Schritt nähre gekommen", freut sich der 24-Jährige.
Neubeginn in der Toskana
Manninger sieht die derzeitige Situation als "kompletten Neubeginn". Nach dem Abgang von Spitzengoalie Toldo zu Inter Mailand ist in Florenz ein Loch entstanden, in dem Arsenals Ex-Keeper seine große Chance wittert. Trotzdem bleibt der Österreicher realistisch: "Wer spielt, entscheidet letztlich Trainer Roberto Mancini." Obwohl Manninger bereits seit eineinhalb Wochen bei Fiorentina unter Vertrag steht, hat er die toskanische Hauptstadt noch nie gesehen. "Erst nach dem Länderspiel werde ich am Donnerstag erstmals nach Florenz fliegen." Stichwort Länderspiel: Gegen die Schweiz wird Manninger eine Halbzeit lang spielen und kommt so zu seinem achten Teameinsatz.
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