SPEZIAL: LA-WM 2001

·Graf-Interview
"Tränen bei der Siegerehrung"
·Titel-Hattrick
Gold für El Guerrouj und Zelezny
Durchklicken: Die besten Bilder der WM
Steffis Ankunft - Plus: Die besten Bilder der "Gräfin"
Die Silber-Gräfin ist wieder in Österreich. Dienstag um neun Uhr kam sie am Flughafen Schwechat an. Mit im Gepäck: Ihre Silbermedaille, die sie bei der LA-WM in Edmonton errang. Nach dem Empfang in Schwechat flog sie weiter nach Klagenfurt, wo an die 500 Fans auf sie warteten.
Mit der Silbermedaille um den Hals entstieg sie zu Mittag dem Flugzeug und wurde von Gatten Markus, von ihrem Vater und von ihrem Bruder in die Arme genommen. "Ich bin froh, dass ich wieder zu Hause bin", waren ihre ersten Worte.
Zum Empfang hatten sich rund 500 Fans und viel Prominenz eingefunden. Als Überreicher von Blumen und Händeschüttler betätigten sich u.a. SPÖ-Chef LHStv. Peter Ambrozy, der für den Sport zuständige Landesrat Gerhard Dörfler (F), der Bürgermeister von Grafs Heimatstadt Völkermarkt, Valentin Blaschitz (S), und viele andere.
Bei einem Empfang ließ die Silbermedaillengewinnerin noch einmal die letzten Sekunden des dramatischen 800-Meter-Finallaufs Revue passieren. "Ich bin um mein Leben gerannt", sagte sie. "Als ich einen Schlag von hinten auf das Bein bekommen habe, bin ich eingeknickt. Ich habe mich noch nach vorne geworfen, um vielleicht mit dem Oberkörper voran zu sein."
Am Abend Empfang in Völkermarkt
Am Abend gab es auf dem Hauptplatz von Völkermarkt im Rahmen der Alpe-Adria-Sportwoche einen Empfang für Steffi Graf. Der Bürgermeister überreichte ein Ehrengeschenk.
Zeit für Feiern wird die Läuferin jedoch keine haben. Bereits am Donnerstag geht es nach Zürich, wo tags darauf beim Letzigrund-Meeting die WM-Revanche mit Maria Mutola auf dem Programm steht.
Erste Station Wien
Am Flughafen Wien-Schwechat warteten u.a. Johann Gloggnitzer, Präsident des österreichischen Leichtathletik- Verbandes (ÖLV), SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer, SPÖ-Sportsprecher Arnold Grabner und Sporthilfe-Chef Toni Schutti auf die Kärntnerin. "Es ist schon schwer, die richtigen Worte zu finden, denn immerhin kommt die Stephanie schon zum vierten Mal in Serie mit einer Medaille von einem Großereignis zurück, das hat es in der österreichischen Leichtathletik noch nie zuvor gegeben", sagte Gloggnitzer. "Immerhin ist Österreich dank Stephanie in der Medaillenbilanz vor Ländern wie Frankreich. Und das liegt nicht am starken Team, sondern einzig an ihr."
Zudem bedankte sich der ÖLV-Präsident besonders bei Grafs Mutter und Trainingspartnerin Rita sowie bei ihrem Trainer Helmut Stechemesser. Der Deutsche feierte am Dienstag seinen 48. Geburtstag, aus diesem Grund widmete ihm Graf auch spontan ihre Silbermedaille. "Ganz einfach, weil ich ihm so viel zu verdanken habe", sagte sie.
Gloggnitzer verlas zudem eine Grußbotschaft von Wolfgang Schüssel, in der der Bundeskanzler u.a. meinte: "Mit großer Freude habe ich vom Gewinn ihrer Silbermedaille erfahren. Ich gratuliere ihnen in meinem und im Namen der Bundesregierung zu diesem großartigen Erfolg."
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Grand Prix von Monaco18:01
Sechster trotz BestzeitSchumi Schnellster in Monaco. Wegen Rückstufung dennoch Webber in der Pole.
