"Wir gehen, bis Bush geht"

Da soll noch jemand sagen, Österreich habe keine Exportschlager, die in der globalen Konkurrenz bestehen können: Seit vergangener Woche erobert eine Wiener Institution den Big Apple New York - Die Donnerstagsdemo.
Letzten Donnerstag trafen sich erstmals um 19 Uhr am Washington Square Park ein paar Dutzend Regierungsgegner, um gegen George W. Bush zu demonstrieren. Der "Thursday Night Bush Bash" soll ab nun wöchentlich über die Bühne gehen. Explizit bezeichnen die Organisatoren ihr Unternehmen als "Basisbewegung, die durch die wöchentlichen Antiregierungsdemonstrationen, die gegenwärtig in Wien stattfinden, inspiriert wurde".
Auf ihrer Homepage www.thursdaybushbash.com erinnern sie an den Wahlkrimi von Florida und daran, "dass Bush kein Mandat hat". Die Anti-Bush-Marschierer versprechen, ähnlich stur sein zu wollen wie die Wiener Demoszene: "Wir gehen, bis Bush geht oder sich die Dinge zumindest signifikant zum Besseren wenden."
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