Finanzhilfe für Serbien Hauptgesprächsthema

Der serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic ist am Montag Vormittag zu einem eintägigen inoffiziellen Besuch in Wien eingetroffen. Das bestätigte die jugoslawische Botschaft gegenüber. Djindjic soll in Wien mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zusammentreffen.
Dabei will er inoffiziellen Belgrader Quellen zufolge auch die Jugoslawien auf der internationalen Geberkonferenz Ende Juni von Osterreich zugesagte Finanzhilfe von 112 Millionen Schilling ansprechen.
Die Geberkonferenz hatte Jugoslawien insgesamt rund 1,28 Milliarden Dollar (1,43 Mrd. Euro/19,7 Mrd. S) an Finanzhilfe zugesagt, nachdem Ex-Präsident Slobodon Milosevic an das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausgeliefert worden war. Djindjic hat in den letzten Wochen mehrmals auf drohende soziale Unruhen in seinem Land verwiesen, sollte Belgrad nicht bald eine weitere Tranche der zugesprochenen Finanzmittel erhalten.
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