Waffenruhe ist Vorbedingung für NATO-Mission

Der NATO-Rat hat am Freitag eine Entscheidung über den Beginn des NATO-Einsatzes in Mazedonien auf kommende Woche vertagt. Angesichts anhaltender Gefechte sei es noch zu früh, über die Entsendung der 3500 Mann starken Truppe zu entscheiden. Inzwischen ist die erste Abteilung einer tschechischen Fallschirmjäger-Truppe eingetroffen.
Die NATO-Soldaten sollten die freiwillig abzugebenden Waffen der albanischen UCK-Rebellen einsammeln, hieß es in Brüssel. Am Mittwoch hatte die NATO die Entsendung von zunächst 400 Soldaten nach Mazedonien beschlossen. Die ersten Soldaten des britischen Vorauskommandos werden am Freitag in Skopje erwartet.
Tschechische Fallschirmjäger in Mazedonien eingetroffen
Die erste Abteilung tschechischer Fallschirmjäger ist am Freitag zur Teilnahme an dem geplanten NATO-Einsatz in Mazedonien eingetroffen. Sie sollen mit einer britischen Vorhut die Operation "Essential Harvest" (Bedeutende Ernte) zum Einsammeln der freiwillig abzugebenden Waffen der albanischer Rebellen vorbereiten.
Insgesamt sollten 120 tschechische Soldaten an der Mission teilnehmen, sagte der Leiter des Generalstabes in Prag, Jaroslav Sedivy, am Freitag im Flughafen der ostböhmischen Stadt Pardubice (Pardubitz). Eine zweite Abteilung soll am Samstag Tschechien verlassen. Tschechien ist seit 1999 NATO-Mitglied.
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