Dienstag, 7. August 2001

Das Schreiben seiner Memoiren soll Abhilfe schaffen

Armer Polit-Pensionist. Bill Clinton soll für seine Memoiren ca. 156 Millionen Schilling kassieren. Das Verlagshaus Alfred A. Knopf bestätigte in einer Erklärung, dass es die Erinnerungen Clintons im Jahr 2003 veröffentlicht. Wie viel Geld der frühere Präsident dafür erhält, wollte der Verlag jedoch nicht Preis geben.

Laut "Washington Post" hat der Ex-Präsident der USA mehrere Angebote anderer Verlage abgelehnt, bevor er Knopf am Freitag den Zuschlag gab. Knopf ist eine Filiale des Verlagshauses Random House, das zur deutschen Bertelsmann-Gruppe gehört. "Präsident Clinton ist eine der dominanten Personen der Weltgeschichte", hieß es in der Erklärung von Knopf. "Sein Leben ist außergewöhnlich, und er hat über seine Zeit im Weißen Haus Großes zu erzählen."

Clintons Bruder vor Gericht
Roger Clinton, Halbbruder des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, muss sich am Dienstag wegen Trunkenheit am Steuer und Ruhestörung vor Gericht verantworten. Die Polizei hatte Clinton Mitte Februar im kalifornischen Hermosa Beach festgenommen, nachdem er einem Beamten wegen seines schlingernden Fahrstils aufgefallen war. Ein Atemtest wies einem Polizeisprecher zufolge einen deutlich überhöhten Alkoholgehalt im Blut auf. Nach Polizeiangaben hatte er zudem nur eine halbe Stunde vor seiner Festnahme in einem Nachtclub randaliert. Clintons Anwalt macht hingegen geltend, sein Mandant werde allein wegen seines berühmten Namens strafrechtlich verfolgt. Gegen Clinton wird bereits wegen Korruption in Washington und New York ermittelt.

Bill allein zu Haus
Wenn Clinton nicht gerade unterwegs ist, um hochbezahlte Gastreden in Institutionen auf der ganzen Welt zu halten oder um mit alten Freunden wie Nelson Mandela Golf zu spielen, muss er sich die Zeit in der schönen New Yorker Villa in Chappaqua meistens alleine vertreiben. Ehefrau Hillary ist voll und ganz mit ihrem politischen Amt als Senatorin von New York beschäftigt und lässt Bill über Nacht häufig alleine. Der ehemalige Präsident muss aber nicht einsam schlafen: Er hat Freunden verraten, dass sich sein Labrador-Hund Buddy im Bett neben ihn kuschelt.

7.8.2001 13:46

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Kino

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