Ikea Österreich expandiert trotz Flaute am Möbelmarkt

Das schwedische Möbelhaus Ikea hat im fast abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 (per Ende August) trotz genereller Flaute am heimischen Möbelmarkt kräftig zugelegt. Der Umsatz in Österreich stieg - nicht zuletzt durch den neuen Ikea in Innsbruck - um 18 Prozent auf 4,9 Mrd. S (356 Mill. Euro), erklärte Geschäftsführer Urs Meier.
Ikea ist hinter den Marktführern Kika/Leiner und Lutz die Nummer 3 im Markt und mit einem Marktanteil von rund 8 Prozent. Im kommenden Geschäftsjahr soll der Umsatz um rund 10 Prozent auf 5,3 Mrd. S ausgeweitet werden.
Der österreichische Möbelhandel wird 2001 laut ACNielsen nur um 0,2 Prozent auf 51,3 Mrd. wachsen. Auch für nächstes Jahr rechnen die Experten mit einer Stagnation der Umsätze.
Wachsen werden laut einer aktuellen Studie von RegioPlanConsulting nur die Flächen, was angesichts der hohen Konzentration im Markt den Preisdruck noch erhöhen und so zu einem weiteren Rückgang der Quadratmeterumsätze und der Rendite führen wird. RegioPlan erwartet daher, dass der Konzentrationsgrad noch steigen wird.
Ikea will ausbauen
Ikea will dennoch weiter wachsen und ausbauen. Im Oktober steht die Eröffnung des neu gebauten Ikea Graz auf dem Plan. Dort wird mit einem Investitionsvolumen von 630 Mill. S die Grundfläche von bisher 14.000 m2 auf 26.000 m2 ausgebaut. Auch für den größten Ikea-Standort in Österreich, in Vösendorf bei der Shopping City Süd (SCS), steht ebenfalls ein Umbau an. Ab August 2002 soll die gesamte Nutzfläche von rund 26.000 auf 37.600 m2 ausgebaut werden, die Verkaufsfläche von 12.000 auf 18.600m2.
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