Auto-Ergebnis stagniert aber

Nach einer deutlichen Gewinnsteigerung in den ersten sechs Monaten ist der BMW-Konzern auch für das Gesamtjahr vorsichtig optimistisch. Der Absatz von Autos der Marken BMW und Mini solle auf erstmals mehr als 900.000 verkaufte Fahrzeuge steigen, teilte die BMW AG (München) am Dienstag mit.
Dies würde ein Absatzplus von etwa neun Prozent bedeuten. Bei BMW-Autos solle das Vorjahres-Ergebnis wieder erreicht werden.
BMW verwies dabei auf die hohen Aufwendungen für neue Modelle, die im vor allem im zweiten Halbjahr durchschlagen werden. Im Gesamtkonzern werde es wegen der Neuausrichtung nach der Trennung von der verlustreichen Rover-Tochter aber zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung kommen.
Im ersten Halbjahr 2001 hat BMW trotz der Branchenflaute ein Rekordergebnis erzielt. Der Überschuss habe sich in den ersten sechs Monaten auf 934 Mill. Euro (12,85 Mrd. S) fast verdreifacht, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg auf 1,7 Mrd. Euro. Der Umsatz stieg um gut sechs Prozent auf 19,9 Mrd. Euro. BMW beschäftigt weltweit bereits rund 95.000 Mitarbeiter.
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