Vor allem Fleisch und Geflügel wesentlich teurer

Die Großhandelspreise in Österreich sind im Juli nach vorläufigen Zahlen im Jahresabstand um 1,9 Prozent gestiegen, im Juni hatte die Jahresveränderungsrate noch plus 2,9 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat Juni sanken die Großhandelspreise im Juli 2001 um 0,8 Prozent, gab die Statistik Austria am Montag weiter bekannt.
Wesentliche Preisrückgänge gegenüber Juni waren vor allem bei Obst, Gemüse und Kartoffeln (-13,5 Prozent), Düngemitteln und agrochemischen Erzeugnissen (-7,6 Prozent) sowie Kunstharzen und Rohkunststoffen (-4,4 Prozent) festzustellen. Stärkere Verteuerungen wiesen Milch, Milcherzeugnisse, Eier und Speiseöle (+2,2 Prozent) sowie Spiele und Spielwaren (+2,0 Prozent) auf.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten sich vor allem die Großhandelspreise für Fleisch, Fleischwaren, Geflügel und Wild (+17,2 Prozent), Häute, Felle und Leder (+13,8 Prozent) sowie Altmaterial und Reststoffe (+12,9 Prozent). Verbilligungen gab es insbesondere bei Kunstharzen und Rohkunststoffen (-11,3 Prozent), Motorenbenzin inklusive Diesel (-4,8 Prozent) sowie Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen (-4,3 Prozent).
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