SUJB-Chefin: Vorbereitungsarbeiten laufen noch

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Schrott-Reaktor Temelin: Umfrage
Die geplante Wiederaufnahme des Probebetriebs im ersten Reaktor des südböhmischen Atomkraftwerks Temelin konnte nach den Worten der Chefin der tschechischen Atomsicherheitsbehörde (SUJB), Dana Drabova, nicht mehr am Freitag erfolgen. Die technischen Voraussetzungen dafür wären noch nicht gegeben.
Drabova sagte weiters, derzeit liefen noch die Vorbereitungsarbeiten für das Regime Nummer 4, unmittelbar vor dem Übergang zum Regime Nr. 3, unter dem der Reaktor auf 280 Grad erwärmt werden soll. Erst danach könne man den Reaktor auf die minimale kontrollierte Leistung hochfahren, das heißt ins Regime Nr. 2 überführen.
Die Kritik der Umweltbewegung Greenpeace, wonach es fehlerhafte Schweißnähte an den Kühlrohrleitungen des Reaktors gebe, wies Drabova zurück. Man habe diese sehr aufmerksam überprüft, auch wenn man davon ausgegangen sei, dass die Vorwürfe nicht wirklich berechtigt seien. "Wir konnten nicht feststellen, dass es beim Schweißen zu fehlerhaften Manipulationen gekommen wäre. Die Schweißarbeiten sind von entsprechender Qualität", sagte die SUJB-Chefin.
Angesprochen auf den zweiten Reaktor Temelins erklärte Drabova, zur Zeit würden die "heißen Funktions-Prüfungen" des Primärkreislaufs ohne Brennstäbe vorbereitet. Diese Prüfungen sollten im Laufe der nächsten 14 Tage beginnen, um eventuell festgestellte Probleme vor der Beladung mit den Brennstäben lösen zu können.
Keine präzisen Angaben wollte Drabova darüber machen, wann Temelin "normal funktionieren" werde. "In dem Moment, in dem es dazu bereit ist, das heißt, wenn alle Tests in beiden Blocks erfolgreich beendet sind. Ob es in einem halben Jahr oder in einem Jahr sein wird, interessiert mich als Vertreterin der staatlichen Aufsichtsbehörde wirklich nicht", betonte Drabova.
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