Eine Frau wurde verletzt

Bei einem Sprengstoffanschlag im Zentrum Barcelonas ist in der Nacht zum Donnerstag eine junge Frau verletzt worden. Der Sprengsatz explodierte nach Angaben der spanischen Polizei kurz vor Mitternacht in einem belebten Kneipenviertel. Ein zweiter Sprengsatz explodierte ohne Folgen. Ob die ETA hinter den Anschlägen steckt blieb zunächst noch unklar.
Bei der Explosion wurde die Fassade des örtlichen Arbeitsministeriums beschädigt. Ob es sich um einen Anschlag der baskischen Terrorgruppe ETA handelte, war zunächst nicht bekannt.
Im selben Viertel waren erst Ende Juli zwei Sprengsätze explodiert. Zu den Anschlägen bekannte sich bisher niemand. Die Polizei vermutet aber, dass "militante Systemgegner" dahinter stecken, von denen es in Barcelona mehrere Gruppen gebe.
Als die Polizei nach der ersten Explosion das Gebiet abriegelte, detonierte ein zweiter Sprengsatz in unmittelbarer Nähe. Dabei wurde jedoch niemand verletzt. Die selbstgebastelten Bomben hätten eine nur geringe Sprengkraft gehabt, hieß es.
Zeugen beobachteten, wie zwei Jugendliche nach den Explosionen flüchteten. Nach Polizeiangaben gingen die Täter nach einem ähnlichen Muster wie bei den beiden Anschlägen Ende Juli vor, die einer nahe gelegenen Bankfiliale galten. Damals waren drei junge Menschen leicht verletzt worden.
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