Zeitplan noch nicht geklärt

Die nordirische Untergrundorganisation IRA hat am Donnerstag bestätigt, dass sie sich mit der internationalen Entwaffnungskommission auf ein Schema geeinigt hat. Sie wollen ihre Waffen "vollständig und nachweisbar außer Gebrauch" zu nehmen
Wie die BBC berichtete, machte die IRA in ihrer Erklärung jedoch keine Zeitangaben zum Beginn der Entwaffnung, so wie dies die protestantischen Ulster Unionisten gefordert hatten. Deshalb galt es als unwahrscheinlich, dass die Erklärung zu einem Durchbruch führen würde.
Die IRA teilte mit, sie habe die Entwaffnungskommission seit März acht Mal getroffen und plane weitere Gespräche. Sie kritisierte die Forderung der Ulster Unionisten, dass die Entwaffnung erst begonnen haben müsse, bevor an eine erneute Zusammenarbeit mit der IRA-nahen Partei Sinn Fein in der Regionalregierung zu denken sei. Es wird damit gerechnet, dass die britische Regierung die nordirische Selbstverwaltung am Sonntag aussetzen wird, wenn sich die Konfliktparteien bis dahin nicht doch noch geeinigt haben.
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