Faule Minister? Vergleich Österreich - Deutschland

Unsere Politiker auf Urlaub: Diashow
Sommerpause. Ferienzeit. Abschalten. Entspannen. Einmal nichts tun. Urlaub machen. Jeder freut sich auf die schönste Zeit des Jahres. Auch Österreichs Politiker. Freilich: Im Gegensatz zum gemeinen Wahlvolk dürfen sie sich noch über ein kleines Extrazuckerl freuen: eine Gehaltserhöhung, die mit 1. Juli gerade noch rechtzeitig zu Ferienbeginn eingetrudelt ist. NEWS vergleicht Österreichs und Deutschlands Spitzenpolitiker.
Man gönnt sich ja sonst nichts. Außer eben ein, zwei Wochen Urlaub im Juli und August. Oder auch gleich vier Wochen. Wie Staatssekretär Reinhart Waneck (kl. Bild).
Spitzenreiter Waneck
Der Gesundheitsstaatssekretär verordnete sich schon vom 16. bis 23. Juli eine kleine Pause. Um im August noch einen deutlich längeren Urlaub einzulegen: Vom 10. August bis zum 2. September wird Waneck nicht im Staatssekretariat anzutreffen sein. Was dem Herrn Staatssekretär unter spitzzüngigen Untergebenen im traditionell SP-dominierten Sozialressort den spöttischen Spitznamen "Warweg" eingetragen hat. Wie aus einer internen Aufstellung der Regierung hervorgeht, urlaubt kein anderer Minister so lange wie Waneck.
In Deutschland ist das anders. Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (gr. Bild) – Spitzname "Nie da" – urlaubt heuer gleich sieben Wochen lang. Die "Nie da"-Causa mutierte in Deutschland jetzt zur heiteren Staatsaffäre. Denn immerhin verdiene Nida-Rümelin gar 19.298 D-Mark brutto im Monat.
Österreich: öfter da & viel Cash
Ein Betrag, über den heimische Minister nur schmunzeln können. So kommt Staatssekretär Waneck auf 183.749 Schilling brutto pro Monat. Vierzehnmal jährlich – in Deutschland werden nur zwölf Monatsgehälter gezahlt.
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