Für Wilder bleibt die Monroe ein Rätsel

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Als "Stradivari des Sex" verkauft
Regisseur-Altmeister Billy Wilder kann sich den Ruhm der Sex-Göttin Marilyn Monroe bis heute nicht erklären. "Sie ist unvergleichlich, aber ich habe keine Ahnung, was sie so einzigartig macht", wird der 95-Jährige zitiert.
Erst habe er gedacht, solche Mädchen gebe es in New York zu Dutzenden. "Aber vor der Kamera hat sich mich vollständig überrascht, da begriff ich sofort, dass sie etwas Besonderes hat." Bei der Szene von "Das verflixte 7. Jahr" (1955), in der ihr über einem Lüftungsschacht der Rock hochfliegt, seien die Menschen am Drehort zusammengeströmt. "Einen solchen Volksauflauf hätte ich mir nicht im Traum vorstellen können. Sie hat übrigens keine besonders hübschen Beine."
Unter den großen Hollywood-Diven habe es "ein paar sehr nette, sehr gute Frauen" gegeben. "Aber die Dietrich mochte ich besonders. Sie war wirklich intelligent", sagte der sechsfache Oscar-Preisträger. Er hatte als Drehbuchautor in Berlin angefangen, bevor er 1933 vor den Nazis floh und sich in Hollywood ansiedelte. Zu seinen berühmtesten Filmen zählt "Manche mögen's heiß".
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