TV-MEDIA: Über ihren ORF-Abgang und ihre Enttäuschung

Mit Vollgas voraus: Die 25-jährige Adriana Zartl, einst jüngste und hoffnungsvollste Nachwuchsmoderatorin des ORF, heuerte jetzt beim deutschen Privatsender PRO 7 als Wetterfee an.
Zartl zu TV-MEDIA: „Wetter präsentieren macht mir viel Spaß, nur mit dem Zeigen auf die jeweiligen Regionen, da happert’s noch ein wenig. Ich muss auch jetzt noch fleißig üben!“
Den PRO-7-Job hat die versierte Moderatorin (Oh, du mein Österreich, Teleclubbing) durch puren Zufall bekommen: „Ein Freund hat mein Videoband eingeschickt, und daraufhin wurde ich zum Casting gebeten!“
Für die charmante Anchorlady ist das Wetter die wichtigste Nebensache der Welt: „Endlich weiß ich, wie das Wetter wird, und muss nicht bis zum Abend warten, bis man mir sagt, ob ich am nächsten Tag einen Pulli oder vielleicht doch einen Bikini anziehen muss.“
Im TV-MEDIA-Interview spricht sie über ihren ORF-Abgang, ihre weiteren Pläne und ihr neues Aufgabengebiet.
TV•MEDIA: Wie geht es Ihnen als neue PRO-7-Wetter-Lady? Zartl: Es ist total witzig. Wetter ist wieder etwas ganz Neues für mich, und ich liebe ja die Abwechslung. Ich präsentiere das Wetter auf meine Art, eben ganz „Zartl-like“.
TV•MEDIA: Muss man ins Ausland, um Karriere zu machen? Zartl: Ja, ich denke schon. Ich war 10 Jahre lang beim ORF. Ich war dort mit 18 Jahren die jüngste Moderatorin. Man hat mich in jeder kleinen Einzelheit gefördert, und auf einmal war Schluss damit. Aus! Scheinbar hat man mein Gesicht nicht mehr haben wollen! Das hat mich sehr verletzt. Jetzt werden sich in Wien viele sagen: „Dass die Zartl Wetter moderiert, das hätte ich mir nicht gedacht.“ Tja, und genau das macht mir Spaß, Leute zu überraschen. Ich lasse mich auf keinen Fall kategorisieren, ich kann noch viel mehr!
TV•MEDIA: Was sind Ihre nächsten Zukunftspläne? Zartl: Zuerst heißt’s erst mal Wohnung suchen, hier in Berlin. Das Hotelleben habe ich jetzt wirklich endgültig satt! Und karrieremäßig: Ich würde gerne drehen. Film und Fernsehen lassen sich gut kombinieren. Das würde mich reizen.


