Donnerstag, 2. August 2001

WKÖ relativiert neuesten IT-Bedarf

Als "zu hoch und der Sache nicht dienlich" bezeichnet Friedrich Bock, Arbeitsgemeinschaft Informationsgesellschaft der Wirtschaftskammer Österreich, die jüngst veröffentlichten Zahlen im Zusammenhang mit dem aktuellen Fachkräftemangel im IT-Bereich.

"Nach unserer WIFO-Studie vom April und der Synthesis-Studie des Wirtschaftsministeriums vom Mai dieses Jahres wird der IT-Fachkräftemangel auf 7.400 für das Jahr 2002 geschätzt", relativiert Bock die gestern Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Marktforschungsinistitutes IDC. So spricht deren Studie von fehlenden 60.000 IT-Spezialisten bereits im heurigen Jahr.

"Man kann es aber drehen und wenden wie man will, als Tatsache bleibt ein Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften für die Wirtschaft übrig." Um diesen zu decken sieht Bock die Notwendigkeit von drei Maßnahmen im Aus- und Weiterbildungsbereich. So soll ein nationales Bündnis für Weiterbildung, eine rasche Erhöhung des qualifizierten Frauenanteils und die Einrichtung von universitären Kurzcolleges für die Ausbildung von IT-Fachleuten angegangen werden.

2.8.2001 13:03