Donnerstag, 2. August 2001

"Um Profitabilität zu sichern"

Der österreichischen Festnetz- und Mobilfunkanbieter tele.ring (Wien) wird ein Siebtel seiner Belegschaft, genau 95 der rund 720 Vollzeitarbeitskräfte, abbauen. 150 Mitarbeiter wurden beim AMS bereits zur Kündigung angemeldet.

Dies erklärte das Unternehmen am Montag in einem Rundschreiben an seine Mitarbeiter. Beim Arbeitsmarktservice (AMS) hat der vierte Mobilfunkbetreiber Österreichs allein in Wien bereits 150 Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet.

"Um die Profitabilität unseres Unternehmens zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit von tele.ring am österreichischen Markt weiter zu verbessern, müssen wir alle vorhandenen Einsparungspotenziale ausschöpfen", heißt es in einem Schreiben.

tele.ring (Wien) ist seit Anfang Mai eine 100-prozentige Tochter des US-Unternehmens Western Wireless International.

Dieser Schritt sei "notwendig und unumgänglich" und er gehe einher mit "einem weiteren Abbau der Berater bis zum Jahresende" sowie "Einsparungen in weiteren Bereichen, z.B. bei Aquisitionskosten für Neukunden, beim Werbebudget und bei Investitionen". Da man Tarife und Preise am Markt unter dem harten Wettbewerb in Österreich nicht erhöhen kann.

2.8.2001 15:42