Noch hat kein Unternehmen angebissen

Wenn er Pech hat, dann wird der jüngste Sprössling der Familie Black aus Mount Kisco bei New York bald Budweiser heißen oder vielleicht den Namen einer Zahnpasta-Sorte tragen. Dafür wäre er quasi schon als Säugling ein gemachter Mann.
Eine halbe Million Dollar (567.086 Euro/7,80 Mill. S) erhoffen sich die Eltern Jason und Frances vom Verkauf des Namensrechtes für ihr am vergangenen Freitag geborenes Kind an ein großes Unternehmen.
Sein Leben lang würde der Sohnemann dann mit seinem Namen Werbung machen. "Black & Decker Black" oder auch "Campbell Soup Black" könnte eines Tages auf seiner Visitenkarte und an der Haustür stehen. Besondere Lebensabschnitte wie Highschool-Abschluss, Volljährigkeit oder die Hochzeit dürfte das Unternehmen, das den Zuschlag erhält, gerne speziell vermarkten - so die Idee des Familienrats.
Im Gegenzug versprechen sich die Blacks ein komfortables Leben für ihre drei Kinder und für sich selbst ein neues Häuschen. Auch für die teure Uni-Ausbildung müsste sich die Familie nicht bis über beide Ohren verschulden. Denn das Gehalt des Vaters als Redakteur bei einem Internet-Magazin in Manhattan reicht nur für das Nötigste.
Wie die "New York Times" berichtete, hat bisher noch kein Sponsor wirklich angebissen. Schon während der Schwangerschaft hatten die Blacks ihr Angebot bei zwei Internet- Auktionen lanciert. Geerntet haben sie vor allem Kritik ob ihrer "materialistischen Einstellung".

